

Cecilia Szabó © Alle Rechte vorbehalten Disclaimer 22 Februar 2012
Märchen und Mythen – Die Natur als inszenierter Raum Galerie»»»
Die fantasievollen, surrealistischen Bilder von Cecilia Szabó erzählen Geschichten aus einer vertrauten und doch fremden mystischen Welt. Die Fotografien spielen mit den Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits, Wahrheit und Märchen, Licht und Schatten, Realität und Illusion.
Die Natur und ganz besonders der Wald als märchenhaftes Symbol spielen in den Werken eine zentrale Rolle – sie sind die natürliche Bühne vieler Aufnahmen. In der Märchensprache steht der Wald für Wildnis und Ursprünglichkeit. Für uns Menschen ist er eine Projektionsfläche unserer Wünsche, Fantasien und Visionen. Die Natur ist aber nicht nur Heimat für eine fantasievolle Märchenwelt: Sie bildet zugleich unsere elementare Lebensgrundlage. Mit dem starken Bezug zur Natur und zu den Naturgewalten stellen die fotografischen Arbeiten die Verbindung her zwischen Mensch, Geist und Natur. So entsteht eine fast theatralische Bildeinheit zwischen Märchen, Mythos und Vegetation. Zwar unsichtbar, steht doch der Mensch im Mittelpunkt der Aufnahmen, der voller Sehnsucht nach Leichtigkeit und Ursprünglichkeit ausbricht. Er flieht in die Natur, um den Metropolen mit ihren geistigen und emotionalen Zwängen und Verwirrungen zu entfliehen. Er sucht die Verwurzelung. Durch die Begegnung mit dem Elementaren und mit der Besinnung auf das Ursprüngliche kann er zu sich selbst zurückfinden. mehr
Warum die Fotografie?
Die Bilder loten mit dem Medium der Fotografie die Möglichkeiten von Wirklichkeitsbeschreibung aus. Es entstehen irrationale Aufnahmen, die einen starken Kontrast bilden zum Herstellungsprozess. Denn die Fotografie ist ein Medium, dem etwas „rational-Technisches“ anhaftet. Der Kontrast zwischen Technik (hier als Entstehungsprozess) und dem irrationalen Werk als Ergebnis spiegelt zugleich den Kontrast zwischen einer hoch-technisierten rational-analytischen Gesellschaft und dem verletzlichen Menschen wider. mehr