
Natur.
„Als deutsch-ungarische Künstlerin erforsche ich Bilder, Ideen und Projektionen von Natur und ihre Rolle im Spannungsfeld zwischen individueller Erfahrung und zwischenmenschlichen Beziehungen. Themen wie Idealisierung und Weltflucht, ästhetische Überhöhung und mystische Aufladung sowie Kommunikation und Abgrenzung bilden dabei den Ausgangspunkt. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit kulturellen Traditionen der Wahrnehmung, Darstellung und Bewertung des „Natürlichen“. Meine Arbeit ist medien- und konzeptübergreifend und bewegt sich zwischen Video, Fotografie, Installation und Skulptur.“
Cecilia Szabó
Bildräume | Bildträume – zwischen Natur und Konstruktion
Inszenierte Fotografien, Video (2026)

Diese künstlerische Arbeit verbindet analoge Fotografie mit KI-generiertem Video. Ausgangspunkt sind zwei inszenierte Fotografien; die Natur und mystische Symbole wie Ei, Vogel, Nebel sind die zentralen Motive, sie sind uralte Bedeutungsträger menschlicher Kulturgeschichte. Die Videosequenzen kommen immer wieder zu diesen Fotografien – und damit (symbolisch) zum Ursprung – zurück.
Die visuellen Transformationen, Bildfolgen und atmosphärischen Verdichtungen habe ich gezielt gelenkt, weiterentwickelt und in mehreren Schritten aufwendig gestaltet. Die KI fungiert so nicht als autonome Produzentin von technischen Bildern, sondern als Werkzeug innerhalb eines kontrollierten schöpferischen Prozesses. Es entsteht eine visuelle Erzählung zwischen Naturfotografie, digitaler Kunst und künstlicher Intelligenz.
After Fire – Exit for the New
Gebrannte Erde – stiller Atem – neue Spur
Installation, Video (2026)

Geschneidertes und genähtes schwarzes Kleid mit Vertiefung, gefertigt aus Kunstfaser, angenähtes organisches Material (Flechten), Ast mit Moos und Flechten bedeckt, ein angebrannter verkohlter Baum
„After Fire – Exit for the New“ ist eine Installation über Zerstörung, Verletzlichkeit, Wandel und Wiederkehr, eine Begegnung von Material, Körper und Natur in einem Zustand des Übergangs.

Membrane
Performance im öffentlichen Raum

Dünne Abtrennung oder Umhüllung, Fähigkeit zur Schwingung und zur selektiven Durchlässigkeit – das ist eine Membrane, die sich wie eine Haut ausdehnt und dabei flexibel bleibt.
Die einmalig stattfindende Performance inmitten der Abgeschiedenheit eines Waldes spielt mit diesen Fähigkeiten eines Materials, nutzt es zugleich als Fläche, welche das Licht-Schattenspiel der umliegenden Bäume reflektiert.
Radikale Harmonie
Makrofotografien

Die Makrofotografien richten den Blick auf fragile Strukturen, fließende Übergänge und Oberflächen der Natur. Im Moment der Vergrößerung entstehen Bildräume, die zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit oszillieren. Schönheit erscheint dabei nicht als Eskapismus, sondern als Form der Aufmerksamkeit: als konzentrierte Wahrnehmung des Flüchtigen, Verletzlichen und Vergänglichen.

Der Wald – Das Ei
(Inszenierte Fotografie, Bildhauerei)

Kein Fisch
(Makrofotografie)
Die Fotografieserie spielt mit der Grenze zwischen Pflanzen- und Tierreich und zelebriert diesen scheinbaren Widerspruch.
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Kunst ist Kommunikation und auch das Schweigen erzählt eine Geschichte. Wenn Sie gerne etwas mitteilen möchten, erreichen Sie mich am besten per Mail.

